| Finanzlage in Oberammergau |
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Die Bewirtschaftung der Eigenbetriebe von Oberammergau Tourismus kostet uns Bürgern die nächsten drei Jahre pro Jahr 3 Mio. € an Zuschüssen.
„ ... Lösungen erfordern Veränderungen. Veränderungen erfordern Aufwand. Aufwand erfordert Einsatz. Einsatz kann auch mit Engagement und Innovation erbracht werden ....“
Das Schwimmbad weist im Jahr 2007 ein Minus von 590.000 € aus. Hier ist es notwendig in stärkerem Maße unternehmerisch zu handeln, indem das Sparpotential duch Effiziensteigerung und Optimierung intelligent genutzt wird. Trotzdem muss die Attraktivität durch Ausrichtung auf lohnende Zielgruppen gesteigert werden.
Ähnliches gilt für die Liftbetriebe.
Die Nutzung des Ammergauer Hauses muss durch Verantstaltungsmarketing gefördert werden.
Im Oberammergau Museum sollen die Bereiche, die unser Dorf ausmachen, weiterhin und auch verstärkt dargestellt werden. Die Themen Dorfgeschichte, Passion und Holzschnitzkunst sind dabei ein fester Bestandteil des Angebots, ergänzt durch wechselnde Themen mit Bezug zum Ort. Die Diskussion um die Schließung des Museums kann nicht allein über Zahlen geführt werden. Wichtiger ist hier der Gedanke die Attraktivität zu erhöhen um Investitionen der vergangenen Jahre zurück zu führen. Eingebunden in ein Gesamtkonzept mit dem Pilatushaus, dem Passionstheater und der Verknüpfung von gemeindlichen Tourismusaufgaben.
Mit dem Bühnendach des Passionsspieltheaters steht eine Investition von rund 3 Mio. € im Raum. Und das ohne ein erkennbares Konzept, um diesen Betrag jemals wieder zu erwirtschaften. Die Schätzungen zu den laufenden jährlichen Kosten des Daches bewegen sich zwischen 40.000 und 60.000 €.
„ ... wir können nun all unsere Energie dafür verwenden um uns mit den Problemen und Hindernissen dieser Situation zu beschäftigen, oder aber wir verwenden sie dafür, um uns mit den Chancen und Möglichkeiten auseinanderzusetzen ...“
Die Aufgabe wird darin bestehen eine Nutzung zwischen unternehmerischem Erfordernis und der Bewahrung der Traditionen aus der Passion zu finden. Dies wird sicher nicht mit einem einfachen Ja oder Nein zu lösen sein, sondern einen Prozess von Annäherung und Respekt erfordern.
Im Eigentum der Gemeinde stehen ungenutzte Immobilien (z. B. „Wienerwald“, Gritscheneder Haus, altes Verkehrsamt). Ein Verkauf gestaltet sich schwierig und ist je nach Objekt auch fragwürdig.
„... wenn man ein Problem nicht loswerden kann, sollte man versuchen es sich zu Nutzen zu machen ...“
Eine gemeindliche oder gewerbliche Nutzung würde bei diesen Objekten zumindest die Leerstandskosten relativieren und gleichzeitig den Marktwert erhöhen. |